Sonya Yoncheva

Star-Sopranistin Sonya Yoncheva, zuhause auf den großen Opernbühnen in London, Paris und New York, präsentiert erstmals ein Album ausschließlich mit Arien von Giuseppe Verdi.

Als die bulgarische Opernsängerin Sonya Yoncheva an der Seite von Jonas Kaufmann die diesjährige Spielzeit der Opéra national de Paris in einer lang erwarteten Neuinszenierung von Verdis Don Carlos eröffnete, feierte die Musikwelt begeistert die begnadete Sopranistin.

„Sie verbindet Elisabeths Zartheit und Stärke mit einem offenen, warmen und vollen Klang“

schrieb die Financial Times, und die New York Times schwärmte:

„Intelligent, zurückhaltend und voll tiefempfundenem Schmerz in ihrer großen Schlussszene“.

So ist es wenig verwunderlich, dass sie sich nun auf einem gesamten Album der Arien des italienischen Meisters annimmt und diesen ihren besonderen, eigenen Charakter verleiht.

Sonya Yoncheva hat sich als gefragte, umjubelte Sopranistin fest an den größten Opernhäusern der Welt etabliert. In dieser Spielzeit glänzt sie erneut als einer der Stars der Metropolitan Opera: Neben ihrem Debüt in den Titelrollen von Verdis Luisa Miller und Puccini’s Tosca, übernimmt sie auch die Hauptrolle in La Bohème. Diese Auftritte werden weltweit in diversen Kinos übertragen. Dem Komponisten Giuseppe Verdi war die Gewinnerin des Operalia-Wettbewerbs schon immer besonders verbunden.

Yoncheva begann ihre Laufbahn in der Musikwelt des Barock, tatkräftig unterstützt und gefördert durch den Dirigenten William Christie. Doch es war schon immer offensichtlich, dass die bemerkenswerte Stimme der jungen Sängerin das Potenzial zu einem großen, satten, kräftigen Klang bot, der sich ideal für Verdis anspruchsvollste Rollen eignet. Yoncheva singt Arien aus Verdis frühen Opern ebenso wie aus seinen bekanntesten Werken. Ihre Verbindung zu den Rollen ists stets spürbar.

Album Sonya YonchevaSo sagt sie über die Arie „Tu che le vanità“, die sie nach dem Triumph ihres Pariser „Don Carlos“ in das Album aufnahm:

„Ich erlebte diese Rolle so intensiv, dass ich mich jetzt ganz eins mit Elisabeth fühle, obwohl ich den Part in Paris auf Französisch und für das Album auf Italienisch gesungen habe“.

Begleitet wird sie vom Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung des Verdi-Spezialisten Massimo Zanetti.