Konrad Ross hinterfragt in seinem Werk die vermeintlichen Gewissheiten von Tatsache oder Gerücht, Zitat oder Plagiat, Wiederholung oder Entwicklung.

Er konzentriert sich auf die Erforschung von Identität, von Ritualen und des physischen Seins und deckt die Grenzen der Körperlichkeit und von Perspektiven auf. Seine Werke umfassen die breite Vielfalt menschlicher Ausdrucksformen von Sprache über Bild bis Emotion und performativem Akt.

 

 

„Wenn meine Arbeit sich in wenigen Worten oder Sätzen beschreiben ließe, hätte ich als Künstler versagt“,

erläutert Konrad Ross die Komplexität seines Werkes.

Seine technische Bandbreite umfasst Öl auf Leinwand, Kohle auf Papier und Acrylfarbe, Sprühfarbe, Installation und Performance.

Stilistisch zitiert Ross viele Epochen aus Kunstgeschichte und Gegenwart, seine Themen reichen von der altruistischen Religionsgemeinschaft der Bishnoi vom indischen Subkontinent bis zur egozentrischen Königin Marie Antoinette.

 

Abgründe und heitere Großzügigkeit sind die Ausgangspunkte von Konrad Ross‘ Frühlingsausstellung, die im Februar erstmals in Hamburg zu sehen ist, bevor sie weiter nach Venedig zum Giudecca Art District GAD reist.

 

23. Februar bis 3. März · „Let Them Eat Cake“
Einzelausstellung · Barlach Halle K Hamburg

4. März bis 14. März · „Mundraub“
Werke von Konrad Ross, weitere Werke zum Thema „Food“ Galerie Gudberg Nerger, Hamburg

Fotos: DEUTSCHMANN KOMMUNIKATION

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